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21 Januar 2014 | ROM, ITALIEN

Zentralafrikanische Republik: "Grundlagen für das Zusammenleben"

Der Versöhnungsprozess wird mit einer Delegation des afrikanischen Landes in Rom fortgesetzt

 
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Die Vorbereitung der Parlamentswahlen, die für Februar 2015 anberaumt sind, die Einrichtung einer nationalen Kommission "für Wahrheit und Versöhnung", die Koordination humanitärer Hilfen, die im Land ankommen, und ihre möglichst breite Verteilung in den von Unruhen und inneren Konflikten der letzten Monate betroffenen Provinzen sind die wichtigsten Aufgaben, die sich der neugewählten Präsidentin der Zentralafrikanischen Republik, Catherine Samba-Panza, stellen, die am Montag vom nationalen Übergangsrat in Bangui gewählt wurde. Diese Aussage machte der Minister für Kommunikation, Adrien Pousson, bei seinem Aufenthalt in Rom mit einer Delegation von Vertretern der Regierung und der Zivilgesellschaft der Zentralafrikanischen Republik. Sie waren zu Gesprächen mit der Gemeinschaft Sant'Egidio gekommen, die seit Monaten den Versöhnungsprozess begleitet und den demokratischen Übergang im Land unterstützt. Konkret wurde am 7. November des vergangenen Jahres der "Pakt der Republik" unterzeichnet, der vom Sicherheitsrat der Vereinten Nationen als "glaubwürdiger Rahmen für den Aufbau eines inklusiven nationalen Dialogs aller politischen, sozialen und religiösen Partner des Landes" bezeichnet wurde.

Bei der am Sitz der Gemeinschaft Sant'Egidio in Trastevere organisierten Pressekonferenz waren Vertreter des diplomatischen Korps und Mitarbeiter der UNO anwesend. In den kommenden Tagen wird eine Delegation der Gemeinschaft nach Bangui reisen, um die neugewählte Präsidentin zu treffen und vor Ort die angefangene Versöhnungsarbeit fortzusetzen. Minister Pousson beschrieb die dramatische Lage, in der sich die Zentralafrikanische Republik mit einer Million Inlandsflüchtlingen (ein Fünftel der Bevölkerung), mit eintausend Toten und Hunderten Verletzten allein in der Hauptstadt bei den Konflikten der vergangenen Tage, mit einer blockierten Verwaltung und dem Albtraum einer Hungersnot.

"Die von den wichtigsten Konfliktparteien im Land anerkannte Wahl der Präsidentin Catherine Samba-Panza ist ein wichtiges Signal für den gemeinsamen Wunsch nach Versöhnung. Der aktuelle Prozess wurde durch den Einsatz und die Beratung der Gemeinschaft Sant'Egidio begonnen und muss von der Europäischen Union und der internationalen Gemeinschaft unterstützt werden, denen wir für alle Unterstützung danken, die sie unserem Volk zukommen lassen. Wir haben die Grundlagen geschaffen, um das Zusammenleben zu erlernen."

Die in Rom anwesende Delegation der Zentralafrikanischen Republik hat den Text einer Unterstützungserklärung für die neugewählte Präsidentin und einer gemeinsamen Verpflichtung veröffentlicht, den Pakt der Republik umzusetzen.

Im Interview mit einem Korrespondenten unserer Homepage erklärte Minister Adrien Poussou: "Ich sende der neuen Präsidentin der Zentralafrikanischen Republik meine Glückwünsche und meine Freude übermitteln, sowie gleichzeitig auf die politische Weitsicht des nationalen Rates hinweisen, mit der er eine Frau zur Präsidentin gewählt hat.
Wir sind in Sant'Egidio und danken dieser Gemeinschaft aus ganzem Herzen, dass sie sich seit vielen Jahren für den Frieden in der Zentralafrikanischen Republik einsetzt und ehrliche Treue und Freundschaft unter Beweis stellt, indem sie sich für die Umsetzung des Pakts der Republik einsetzt, der ja hier in Sant'Egidio unterzeichnet wurde.
Unser Einsatz ist heute und in Zukunft darauf ausgerichtet, dass in unserem Land Frieden hergestellt und für alle Seiten Versöhnung geschaffen werde".

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