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12 Juli 2014 | MOZAMBIQUE

Sant'Egidio in Mosambik: Die Gesellschaft muss dringend menschlicher gemacht werden, um den Frieden zu bewahren

Andrea Riccardi besucht die Gemeinschaften in Mosambik und das neue DREAM-Zentrum von Matola

 
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Mosambik erlebt eine Zeit von politischen und militärischen Spannungen. In einigen Gegenden im Zentrum machen Auseinandersetzungen und Gewalt das Leben unsicher und somit auch die Zukunft der Menschen, nicht nur in dieser Region sondern im ganzen Land. Deshalb werden die bevorstehenden Präsidentschaftswahlen mit Besorgnis erwartet, die im Oktober dieses Jahres stattfinden werden.

In diesem Klima voller Gefahren für den Frieden, der in Rom im Oktober 1992 geschlossen wurde, traf Andrea Riccardi Vertreter der Gemeinschaften von Sant'Egidio aus Mosambik. Es waren intensive Tage des Austauschs, in denen große Sehnsucht nach Frieden und Gerechtigkeit zum Vorschein kam, die aus Sorge um die eigene Zukunft an die Gemeinschaft gerichtet werden. Ermutigt durch die Worte von Papst Franziskus an die Gemeinschaft Sant'Egidio bei seinem Besuch vor wenigen Wochen in Rom, die ein Aufruf sind, hinauszugehen und auf dem Weg des Gebets, der Armen und des Friedens weiterzugehen, spüren die Gemeinschaften von Sant'Egidio aus Mosambik das dringende Bedürfnis, die Gesellschaft menschlicher zu machen. Der Wert der unentgeltlichen Arbeit ist für das Verhalten eine regelrechte Revolution. Diese Unentgeltlichkeit zeigt sich in der Freundschaft mit vielen Armen des Landes, von den Schulen des Frieden (ca. 150 in ganz Mosambik) der Jugend für den Frieden bis zum Dienst in ca. 35 Gefängnissen und der Freundschaft zu alten Menschen. In Mosambik wie auf der ganzen Welt bedeutet Friedensarbeit auch, eine bessere Zukunft für die Schwächeren zu garantieren.

Andrea Riccardi besuchte anschließend das neue DREAM-Zentrum "Anamaria Muhai" in Matola in der Nähe der Hauptstadt Maputo, das auf Prävention der Mutter-Kind-Übertragung der HIV-Infektion und die Behandlung von HIV-positiven Kindern spezialisiert ist. Viele Mütter und Kinder können im neuen Zentrum behandelt werden, das auch durch die großzügige Unterstützung der Vinzentinerinnen gebaut werden konnte. Sie haben das Grundstück zur Verfügung gestellt. Die mosambikanische Leiterin des DREAM-Programms Dr. Ines Zimba sagte, dass das Problem das Leben vieler Menschen in ganz Mosambik gerettet hat und weiter rettet. Andrea Riccardi hob hervor, dass DREAM nach einer schwierigen Geschichte nunmehr die Geschichte der AIDS-Therapie im ganzen Land verändert hat.

Er besuchte ebenfalls in Matola das Ernährungszentrum der Gemeinschaft Sant'Egidio, in dem ca. 450 Kinder täglich betreut werden. Das Gebäude dient auch als Kindergarten für 75 Kinder, als Schule für Schneiderei mit 15 Plätzen für Mädchen. Es wird dort auch eine Gärtnereilehre für Jugendliche angeboten, die im Zentrum aufgewachsen sind.

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