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7 November 2009

Padua (Italien): Tagung "Stadt des Heiligen, Stadt aller: Padua und die Armen von der Straße", organisiert von der Gemeinschaft Sant'Egidio

 
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Am 7. November fand in Padua die von der Gemeinschaft Sant'Egidio organisierte Tagung "Stadt des Heiligen, Stadt aller: Padua und die Armen von der Straße" statt, an der 200 Studenten und Bürger teilnahmen, die sich in verschiedenen Diensten für die Armen engagierten, sowie Ordenleute, Pfarrer, Politiker und Interessenten.

Mit zunehmender Kälte wird die Lage der Menschen auf der Straße Tag für Tag härter. Das schon während des Jahres schwierige Leben der Obdachlosen wird in dieser Jahreszeit noch dramatischer. Ausgehend von unten, von der Straße unserer Stadt betrachtet, stellt sich das allgemeine Bedürfnis, das Leben der Armen auf der Straße kennen zu lernen und konkrete Lösungen auf eine verbreitete Not zu finden in der Überzeugung, dass eine Stadt für alle menschlicher wird, wenn sie denen großzügig begegnet, die auf der Straße leben.

Den Vorsitz der Tagung übernahm Alessandra Coin von der Gemeinschaft Sant'Egidio. Prof. Augusto D'Angelo von der "La Sapienza Universität" aus Rom und von der Gemeinschaft Sant'Egidio sprach über die Notwendigkeit, feste Einrichtungen für Obdachlose zu schaffen und die Vorstellung aufzugeben, es handle sich nur um eine akute Notlage und die Armen auf der Straße seien allein eine Frage der öffentlichen Ordnung. Es wurden fünf Vorschläge gemacht, u.a. die Gewährung eines festen Wohnsitzes für alle, Maßnahmen, damit die Armen mit dem Netzwerk von Diensten in Verbindung gebracht werden, Einzelprojekte und -betreuung durch feste persönliche Beziehungen mit verlängerten Betreuungszeiten und angemessener Begleitung.

Mirko Sossai von der Gemeinschaft Sant'Egidio in Padua sprach über die Daten der Menschen auf der Straße in Padua, die im Rahmen eines Dienstes von Ehrenamtlichen (Studenten und Berufstätigen) gesammelt wurden, in dem jeden Abend Brötchen und Getränke am Bahnhof verteilt werden und ein Netzwerk von Freundschaften geknüpft wurde. Dabei wurde das Bedürfnis nach einer sozialen Gesundheitsfürsorge für Obdachlose festgestellt, die aus dem Krankenhaus entlassen werden.

Don Gianfranco Zenatto von der Diözesancaritas beschrieb den engmaschigen Einsatz von Ehrenamtlichen in der Betreuung der Bedürftigsten und legte die Daten des neuesten Caritas-Zancan-Berichts vor: "Heute haben sich die Armen auf der Straße gewandelt. Sie sind jünger, Italiener und Immigranten, Männer und auch Frauen, insbesondere Arbeitslose, Geschiedene, Abhängige oder psychisch labile Menschen.

Prof. Massimo Santinello von der Universität Padua richtete an alle die Frage: Für wen sind die Obdachlosen ein Problem - für die Einrichtungen oder für die Stadt? Die implizierte Antwort und der Aufruf bestanden darin, gemeinsame Antworten zu suchen und auch die Bürger einzubeziehen, um dem Phänomen vorzubeugen. Er betonte die hohe Bedeutung von sozialen Beziehungen und von der Möglichkeit für alle, nützlich zu sein. Das ist der Schlüssel für eine "Wiedereingliederung" der Armen von der Straße im Rahmen eines "Empowerment"-Konzepts.

Schließlich sprach der Sozialreferent Claudio Sinigaglia über die Erfahrungen in Padua im Rahmen der "Arbeitsgruppe Obdachlosigkeit" mit allen öffentlichen und privaten sozialen Einrichtungen, die sich der Frage widmen. Er wiederholte, dass die Politik eine neue menschlichere Zeit brauche und die Kultur von Ablehnung und Ungastlichkeit überwinden müsse, dass die Ausgrenzung nicht mehr als einzige Lösung für die Armutsprobleme angesehen werden dürfe.


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