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Unterstützung der Gemeinschaft

  
30 Januar 2010

"Wir verteilen Hilfsgüter in den ärmsten Stadtteilen von Port-au-Prince". Das Leid und die Hoffungen von Haiti in den Nachrichten der Mitglieder der Gemeinschaften von Sant'Egidio, die bei der Hilfsaktion tätig sind

 
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Wir veröffentlichen den Bericht über die Aktivitäten der Delegation der Gemeinschaft Sant'Egidio in Haiti, die in diesen Tagen mit den haitischen Gemeinschaften engmaschig und täglich dringend benötigte Hilfsgüter verteilen.

"Die Stadt wurde vom Erdbeben wirklich stark beschädigt, es gibt viele Schäden. Die Leute versuchen, das normale Leben wieder aufzunehmen, doch viele leidvolle Geschichten und Todesfälle machen es schwer. Es fehlt an Wasser, Licht, das Leben wird schwierig. Es gibt viele Tote, man spricht von über 150.000. Auch die Gemeinschaft Sant'Egidio von Haiti wurde schwer getroffen: zwei Schwestern der Gemeinschaft, Daphney und Micheline, zwei 25 jährige Jugendliche kamen ums Leben, auch Adenor, eine junger Seminarist, der mit der Gemeinschaft befreundet war.

Die Kinder der Schule des Friedens sind stark betroffen: zwei Häuser wurden zerstört, und von vielen ist nicht bekannt, wo sie sind, weil ihre Familien in den großen Zeltstädten Unterkunft gefunden haben.

Auch die alten Menschen der Patenschaften sind mehr oder weniger obdachlos geworden. Viele tausend Menschen leben zusammen im Freien mit den Unsicherheiten und Gesundheitsgefahren, die so ein Leben mit Wassermangel und ohne Toiletten mit sich bringt. Die Kinder sind immer im Freien und allen Gefahren ausgesetzt.  

Es herrscht Nahrungsmangel, und es hat nicht den Anschein, dass die Hilfen wirksam bis an die Orte der Ärmsten verteilt werden.

Wir konnten zwei große Lastwagen mit Lebensmittel für 2.500 Personen (Reis, Bohnen, Zucker, Kondensmilch, Tunfisch, Wurst, Wasser, Öl, Suppen, Seife, Zahnpasta und anderem) beladen.

Die Verteilung ist sehr wichtig, denn die Menschen sind verzweifelt, und je mehr Zeit vergeht, umso schwieriger wird die Lage.

Die Gemeinschaft Sant'Egidio von Haiti war in diesen Tagen sehr aktiv und versuchte, die Orte auszumachen, wo am dringendsten Hilfe benötigt wird. Daher sind wir dorthin gegangen, wo noch niemand angekommen war. Bis heute haben wir für ca. 1.800 Menschen Hilfsgüter verteilt und werden an anderen Orten weiter Hilfsgüter verteilen. 

An folgenden Orten fand die Verteilung statt: Delmas (Sektor 33), Canapé-Vert, Carrefour, Christ-Roi. Es gibt sehr viele Menschen, die in Not sind. Außerdem wird die Gemeinschaft am Wochenende Feste für die Kinder dieser Stadtviertel organisieren, um ihnen etwas Freude zu schenken. 

Die Leute sind sehr herzlich und dankbar gegenüber der Gemeinschaft. Für sie ist sie eine Hoffnung, sie ist ihnen wirklich nahe. In Bezug auf das, was über diese verzweifelte Lage und die daraus entstehende Gewalt gesagt wird, haben wir sicherlich die Verzweiflung und Suche nach etwas Essen festgestellt, aber keine Gewalt. Wir wurden wirklich mit Respekt behandelt, am Ende gab es viele Umarmungen und großen Applaus. Das Leid der Menschen hier ist groß, doch als Gemeinschaft sind wir ein Traum der Liebe für ihr Leben. 

Wir werden weiter arbeiten, damit Haiti getröstet wird und damit die Liebe und der Trost des Herrn das Leben dieses Volkes erreicht. 

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