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8 April 2010

DREAM: Zehntausend – um die Geschichte Afrikas zu verändern

 
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Vielleicht kann man es auf zehntausend Arten schreiben, in zehntausend Bildern malen, doch es wird nie genug Worte oder Bilder geben, um das Glück und die Zufriedenheit über die Geburt von Madalitso zu erzählen. Er ist nicht irgendein Kind, er ist Kind Nummer 10.000, das im DREAM-Programm geboren wurde!

Und mit großer Freude können wir auch den Satz hinzufügen, den man bei dieser Gelegenheit sagt: der Mutter geht es gut.

Zehntausend ist keine Zahl, es ist ein Traum, der mittlerweile ein gesundes Leben für zehntausend Kinder bedeutet...
Es ist ein Traum, der seit über acht Jahren über eine Million Menschen in Afrika begleitet. Und zehntausend Kinder wurden in diesem Traum geboren, der die Geschichte Afrikas verändern möchte: die vertikale Mutter-Kind-Vorbeugung durch die antirethrovirale Behandlung.

Madalitso wurde im Krankenhaus Ntengowantenga in Lilongwe geboren. Nach der Geburt hat seine Mutter nicht sofort vor Glück geweint. Nein. Sie hat ihn mit Augen voller Dankbarkeit angeschaut, weil ihr dieser Sohn das Leben gerettet hat. Durch ihn hat Doris entdeckt, HIV-positiv zu sein, und durch ihn kann sie behandelt werden. 

Während der Schwangerschaft kam Doris in das Gesundheitszentrum von Nzole. Mittlerweile hat es sich herumgesprochen, alle Frauen der Gegend wissen, was sie tun und wohin sie gehen müssen. Im Zentrum wurde eine klinische Akte angelegt, man führte die Kontrollen durch und fragte, ob sie einen HIV-Test machen wolle. Doris akzeptierte voll Furcht, denn sie wusste, dass im schlimmsten Fall (von wie vielen anderen Frauen hatte sie gehört, die in der Schwangerschaft entdeckt hatten, HIV-positiv zu sein?) eine Behandlung möglich war.
Das Ergebnis war dramatisch, viel schlimmer als andere Male, wenn man von der Krankheit erfährt. Doch Doris wusste um die Behandlungsmöglichkeit und betrachtete sich als eine glückliche Frau, weil sie in der Nähe des DREAM-Zentrums wohnt. Sie kannte dort viele Frauen, die gesunde Kinder zur Welt gebracht haben, obwohl sie HIV-positiv waren. Diese Diagnose war kein Todesurteil!
Vom Gesundheitszentrum schickte man sie zum DREAM-Zentrum, und sie wurde in das vertikale Vorbeugungsprogramm aufgenommen: in der fünfundzwanzigsten Woche begann sie den antirethroviralen Medikamentencocktail zu nehmen und regelmäßige Kontrollen durchzuführen, sie aß nach den Ratschlägen der Aktivistinnen vom Zentrum und lernte, wie das Neugeborene versorgt werden soll.

Die Nabelschnur wurde durchgeschnitten, doch die Verbundenheit zwischen Doris und ihrem Sohn Madalitso ist viel mehr als die zwischen einer Mutter und einem Sohn. Doris sagt, dass dieser Sohn ihre Rettung ist. Und sie hat Recht. Dieser Sohn hat ihr die Lebenshoffnung wiedergegeben.

Wie es vor vielen Jahren 2002 für C. war, die das erste HIV-negative Kind im DREAM-Programm zur Welt brachte. C. begann die Therapie im siebten Monat mit antirethroviralen Medikamenten nach dem therapeutischen Protokoll, das schon in vielen Ländern der Welt angewandt wurde. C. wusste es nicht, doch sie war eine der ersten Frauen in ganz Afrika, die dieses Protokoll anwandte, das von der Gemeinschaft Sant'Egidio eingeführt wurde und im Westen schon das Leben vieler Kleiner gerettet hatte und dessen Ziel nicht nur darin besteht, das Leben des Kindes zu retten sondern auch die Mutter zu behandeln.

Erinnert ihr euch, was wir schrieben, als Joãzinho, das Kind Nummer 1.000, im Jahr 2005 geboren wurde? So hat auch Madalitso einen weiteren Grund, nicht zu weinen und sich am Leben zu erfreuen: Auch seine Mutter wird leben und ihn in den kommenden Jahren versorgen. Denn die Therapie hat ihr so gut getan, dass ihr Immunsystem in der Phase der Absetzung der Medikamente stark und fast unversehrt geblieben ist.

Die Begeisterung ist groß. Uns allen hat Madalitso zehntausend Dosen Hoffnung und Energie geschenkt, um den Kampf gegen AIDS fortzusetzen und die Geschichte Afrikas zu verändern!

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Weitere Informationen auf der Homepage: http://dream.santegidio.org


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