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Unterstützung der Gemeinschaft

  
2 Januar 2014

WORTE VON PAPST FRANZISKUS

Gewalt und Ungerechtigkeiten in vielen Teilen der Welt dürfen uns nicht gleichgültig und untätig lassen

Es bedarf des Engagements aller, um eine wirklich gerechtere und solidarischere Gesellschaft zu schaffen

 
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Ihr liegt die Überzeugung zugrunde, dass wir alle Kinder des einen himmlischen Vaters sind, dass wir zur selben Menschheitsfamilie gehören und ein gemeinsames Schicksal teilen. Hieraus ergibt sich für jeden die Verantwortung, sich dafür einzusetzen, dass die Welt eine Gemeinschaft von Brüdern und Schwestern wird, die einander respektieren, sich in ihrer Verschiedenheit annehmen und füreinander sorgen. Wir sind auch berufen, uns die Gewalt und die Ungerechtigkeit bewusst zu machen, die in vielen Teilen der Welt anzutreffen sind und die uns nicht gleichgültig und untätig lassen können: Es bedarf des Engagements aller, um eine wirklich gerechtere und solidarischere Gesellschaft zu schaffen. Gestern habe ich den Brief eines Herren erhalten - möglicherweise einer von Euch - der mich über eine familiäre Tragödie in Kenntnis setzte, darauf die vielen Tragödien und Kriege, die heute in der Welt stattfinden, aufzählte und mich fragte: was geschieht im Herzen des Menschen, dass er dazu geführt wird, all das zu tun? Und am Ende sagte er: "Es ist Zeit, damit aufzuhören". Auch ich glaube, es täte uns gut, damit aufzuhören, den Weg der Gewalt zu verlassen und den Frieden zu suchen. Brüder und Schwestern, ich mache mir die Worte dieses Mannes zu eigen: was geschieht im Herzen des Menschen? Was geschieht im Herzen der Menschheit? Es ist Zeit, damit aufzuhören!

Aus jedem Winkel der Erde erheben heute die Gläubigen ihr Gebet, um den Herrn um die Gabe des Friedens zu bitten sowie um die Fähigkeit, ihn in alle Bereiche zu tragen. An diesem ersten Tag des Jahres helfe uns der Herr, dass wir alle entschlossener den Weg der Gerechtigkeit und des Friedens folgen. Und beginnen wir zu Hause! Gerechtigkeit und Frieden zu Hause, unter uns. Man beginnt zu Hause, und dann macht man weiter, bei der ganzen Menschheit. Doch wir müssen zu Hause damit beginnen. Der Heilige Geist wirke in den Herzen, löse die Verschlossenheit und Härte und gewähre uns, uns von der Schwäche des Jesuskindes rühren zu lassen. Der Friede erfordert die Kraft der Sanftmut, die gewaltfreie Kraft der Wahrheit und der Liebe.

Angelus, 1. Januar 2014