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15 September 2014

WORTE VON PAPST FRANZISKUS

Vom "Was geht das mich an?" übergehen zum Weinen - um all die Gefallenen des "unnötigen Blutbads", um alle Opfer des Kriegswahnsinns zu allen Zeiten

 
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... Während Gott seine Schöpfung weiterführt und wir Menschen berufen sind, an seinem Werk mitzuarbeiten, schafft der Krieg Zerstörung. Er zerstört auch das Schönste, was Gott erschaffen hat: den Menschen. Der Krieg bringt alles in tiefste Verwirrung, auch die Bande unter Brüdern. Der Krieg ist wahnsinnig, sein Entwicklungsplan ist die Zerstörung: der Wille, sich zu entwickeln durch die Zerstörung!

Habgier, Intoleranz, Machtstreben - das sind Motive, welche die Kriegsentscheidung vorantreiben, und diese Motive werden häufig durch eine Ideologie gerechtfertigt; zuerst aber ist da die Leidenschaft, der verkehrte Antrieb. Dei Ideologie ist eine Rechtfertigung, und wenn keine Ideologie vorhanden ist, dann gibt es die Antwort des Kain: "Was geht mich das an?", "Bin ich der Hüter meines Bruders?" (Gen 4,9). Der Krieg schaut niemandem ins Gesicht: Alte; Kinder, Mütter, Väter... "Was geht mich das an?"

Über dem Eingang dieses Friedhofs schwebt das höhnische Motto des Krieges: "Was geht mich das an?" Alle diese Menschen, deren Gebeine hier ruhen, hatten ihre Pläne, ihre Träume..., doch ihr Leben ist zerschlagen worden. Die Menschheit hat gesagt: "Was geht mich das an?"
...

Aus der Homilie an der Gedenkstätte Redipuglia, 13. September 2014