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Unterstützung der Gemeinschaft

  

Burundi Gefängnis Juni 2009


 
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Bujumbura (Burundi): Die Großherzogin von Luxemburg besucht das zentrale Gefängnis in Begleitung der Gemeinschaft Sant'Egidio, die sich seit Jahren um Gefangene und insbesondere Kinder und Frauen kümmert
2. Juni 2009 

LDie Großherzogin von Luxemburg, Maria Teresa, hat am Vormittag mit der Gemeinschaft Sant'Egidio das zentrale Gefängnis von Bujumbura in Mpimba besucht. Die Großherzogin konnte alle Abteilungen des Gefängnisses besuchen und sprach mit den Gefangenen, besonders den Frauen, die mit ihren Kindern in einer Abteilung leben, wo die Gemeinschaft einen Dienst zur Hilfe für die Kinder und ihre Mütter durchführt.

Am Ende des Besuchs brachte die Großherzogin der Gemeinschaft ihren Dank zum Ausdruck für den Dienst, den sie im Gefängnis leistet. Sie sprach die Bitte aus: "Helft mir, nicht zu vergessen, was ich heute gesehen habe. Denn in Europa beschäftigen uns häufig überflüssige Fragen; wir brauchen jemanden, der uns an das Wesentliche erinnert".
 
Die Gemeinschaft Sant'Egidio und die Freundschaft mit den Gefangenen
im Gefängnis von Mpimba, eines der Hauptgefängnisse von Burundi
Das Gefängnisgebäude wurde 1959 durch die belgische Kolonialverwaltung errichtet für eine Zahl von 800 Gefangenen. Heute leben dort 3.124 Personen, diese Zahl ist also das Vierfache der ursprünglichen Kapazität. Darunter sind 86 Frauen, 145 Jugendliche und 23 Kinder unter 5 Jahren, Kinder der inhaftierten Frauen. Alle leben unter dramatischen hygienischen und sanitären Bedingungen, die durch mangelnde Verpflegung, Promiskuität und schlimmster Überbelegung, sodass nicht einmal alle im Inneren schlafen können, verschlimmert werden.

2007 begann die Gemeinschaft, das Gefängnis wöchentlich zu besuchen. Sie begann zunächst mit der Gesundheitserziehung der minderjährigen Gefangenen, später besuchte sie vor allen Dingen auch die Frauen mit Kindern. Viele haben ihre anfängliche Angst überwunden und erzählen ihre Geschichte, sie finden in der Gemeinschaft eine Stütze und wichtige Begleiterin, um Isolation und Verzweiflung zu überwinden. Es ist ein wichtiger Aspekt der Arbeit der Gemeinschaft Sant'Egidio für die Humanisierung der afrikanischen Gefängnisse, die auch die Behandlung der Kranken, Lebensmittelhilfe und Betreuung der ärmeren Gefangenen umfasst.


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