Riccardi Andrea: auf dem web

Riccardi Andrea: auf sozialen netzwerken

change language
sie sind in: home - freundsc...en armen - freunde ... straße - conakry ...inschaft kontaktnewsletterlink

Unterstützung der Gemeinschaft

  

Conakry (Guinea): Brief der Bettler von Conakry an die Gemeinschaft


 
druckversion

Conakry (Guinea): Brief der Bettler von Conakry an die Gemeinschaft
30. Juni 2011

Am 28. Februar 2009 wurde eine Gruppe von zweihundert Bettlern, von denen viele behindert sind, mit ihren Familien und Kindern aus Marché Niger, dem Stadtzentrum von Conkry, vertrieben. Wie in vielen europäischen Städten so ist der Grund auch in der Hauptstadt Guineas "die Bewahrung des städtischen Anstands". Die Bettler wurden gezwungen, auf sechs LKWs zu steigen, ihre armen Sachen wurden weggeworfen, dann wurden sie an den Stadtrand transportiert und sich selbst überlassen.

Die Gemeinschaft Sant'Egidio pflegt seit über zehn Jahren eine enge Freundschaft mit diesen obdachlosen Armen. Genau am Tag der Ausweisung hatte sie das Sozialministerium gebeten, für sie Räume in der sogenannten "Stadt der Solidarität" zur Verfügung zu stellen. Es ist ein einfaches und teilweise baufälliges Gebäude am Stadtrand von Conakry im Stadtviertel Taouyah.


Seitdem hat die Gemeinschaft verschiedene Initiativen ergriffen, um diesen armen Menschen zu helfen: ein Brunnen für Trinkwasser wurde eingerichtet, einige Gebäude in der "Stadt der Solidarität" wurden hergerichtet, Schirme zum Schutz vor Sonne und Regen besorgt, die Kinder in den Schulen angemeldet, die Schule des Friedens wird durchgeführt und eine regelmäßige Gesundheitshilfe angeboten; zusätzlich wurden Kleidung und Lebensmittel verteilt. Im Sommer 2009 wurden die Bettler sechs Monate lang in ein Nothilfeprogramm der italienischen Botschaft in Dakar aufgenommen.

Beim kürzlichen Besuch haben die zu einer Vereinigung (ASHADESG: Association des Handicapés Deminus Seciaux de Guinée) zusammengeschlossenen Bettler ihren Dank gegenüber der Gemeinschaft in einem Brief zum Ausdruck gebracht. Sie dankten für alles, was für sie getan wurde, und vor allem für die Treue einer nun schon über zehnjährigen Freundschaft.

Der Brief wurde vom Präsidenten der Vereinigung, Mamadou Diallo, vor allen und voller Rührung und mit lauter Stimme vorgetragen und berichtet von der Freude über "die regelmäßigen Besuche der Jugendlichen von der Gemeinschaft Sant'Egidio", die "uns seit Jahren helfen und nicht müde werden, uns zu unterstützen und unseren Kindern beim Lernen zu helfen".

Es ist ein Ausdruck der "Freude über Besuche, Betreuung und Hilfen durch euch für uns, die wir wie Fremde vertrieben und gedemütigt und so im nationalen Fernsehen gezeigt wurden".

Weiter heißt es: "Jedes Jahr nehmen wir am Weihnachtsessen teil, dort werden wir dagegen wie Ehrengäste begleitet".

Schließlich endet er mit der Bitte an Gott, "dass er die Gemeinschaft Sant'Egidio und all ihre ehrenamtlichen Jugendlichen, die den Armen helfen, segne".
 

EINIGE BILDER  

MEDIENGALERIE


RELATED NEWS
21 Oktober 2013
ARMUT, TSCHAD

Sant'Egidio an der Seite der Straßenkinder im Tschad


Essen und Freundschaft sind die Antwort der Gemeinschaft auf dieses afrikanische Drama. Ein Bericht aus N'Djamena
IT | EN | ES | DE | FR | CA
5 Juli 2016

Todesstrafe: ein wichtiger Schritt auf dem Weg der Abschaffung in Guinea-Conakry


Justizminister Cheik Sako verkündet ein gesetzlich verabschiedetes Moratorium an und dankt Sant'Egidio für die Unterstützung beim aktuellen Prozess
IT | EN | ES | DE | FR | CA
7 August 2011

Sommer der Solidarität in Albanien mit den Freunden aus dem betreuten Wohnen und der Psychiatrie. Dossier

IT | DE | FR | NL
22 Juni 2011

Worte und Bilder vom Fackelzug "Das Kreuz Jesu und die Kreuze der Armen auf den Straßen der Stadt Neapel" im Rahmen der Tagung "Geschenk und Hoffnung"

IT | ES | DE | FR | CA | NL | RU
tierratgeber

ASSOCIATED PRESS
22 August 2017
Il Mattino di Padova
Lavorare per far crescere la "voglia di comunità" a Padova
13 August 2017
La Repubblica - Ed. Genova
La fame non va in vacanza, l'estate degli invisibili in coda per un panino
12 August 2017
La Repubblica - Ed. Genova
Quella città invisibile fatta di poveri
31 Juli 2017
L'huffington Post
Andrea Riccardi: La povertà non è un reato, lo dice la Cassazione, ma anche il buon senso di un’Italia solidale
10 April 2017
Vatican Insider
Senzatetto e poveri, apre la “Lavanderia del Papa”
alle presse-

FOTOS

426 besuche

440 besuche

459 besuche

151 besuche

466 besuche
alle verwandten medien